14. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Die Skandale im Schatten der Flüchtlingskrise · Kategorien: Gesellschaft, Politik · Tags: , , , ,

Das sind die eigentlichen Skandale,
während wir noch den Wahlergebnissen der AFD hinterher schluchzen, uns von Boni-Zurückhaltung gieriger und berechnender VW-Bosse einlullen lassen, Kopfschüttelnd in Finanzamnesie über Panama-Papiere mit unseren eigenen Versicherungsanlagen verfallen, gebannt wie die Leichenfledderer auf den Ausgang der Causae Böhmermann vs türkischem Diktator warten oder wieder hämisch grinsend im Ohrensessel auf die flehenden Flüchtlinge hinter den europäischen Stacheldrahtzäunen blicken, vollziehen sich Tag ein, Tag aus Verbrechen an der Bevölkerung hierzulande, die wohl unerschütterlicher nicht sein können.Beispiele lieferte das ARD Magazin Monitor heute (14.04.2016) in seiner Sendung:
1. http://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/von-wegen-panama-100.html
2. http://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/karstadt-114.html
3. http://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/altersarmut-102.html
Das nur einige Beispiele für die Verwerflichkeit dieses Sozialstaates Bundesrepublik Deutschland. Es ist ein Sumpf in den wir geraten sind mit der politischen Wende. Dieser Sumpf ist so tief, dass uns jede Bewegung mehr und mehr in die Tiefe zieht.
Beispiel 1 zeigt deutlich auf welchen Säulen das deutsche Wohlstandswunder gestützt ist: Schmutzige Geschäfte deutscher Banken mit Diktatoren, korrupten Regierungen und Massenmördern. Alles gedeckt vom Deutschen Finanzminister und seinen Koalitionsfreunden. Pfui!
In Beispiel 2 schauen der Staat und die Justiz dabei zu, wie sich zwielichtige und vorbestrafte Hampelmanager eine goldene Nase auf Kosten aller verdienen. Karstadt ist nur das aktuell bekannteste Beispiel. Wenn wir mehr wissen würden, käme uns das Ko … Doch das Lobbysystem funktioniert gut für die Finanzhaie und Spekulationsheuschrecken. Eklig.
Und last but not least steht im 3. Beispiel eine Bundesarbeitsministerin Nahles mit ihrem Stab von Beratern aus der Wirtschaft, gestützt von der gesamten SPD-Spitze, als Vollstreckerin des Erbes von Altkanzler Schröder und Altrebell Fischer bei der Durchsetzung der Altersarmut glänzend da. Reförmchen über Reförmchen haben zu einer immer stärkeren Verschonung der Reichen und einer weiter steigenden Verarmung von Mittelschicht und Chancenlosen geführt und werden die Schere hin zum Alter immer weiter gen Abstieg öffnen.
Und da wäre doch noch das Gesundheitsreförmchen, die Bildungsreförmchen in den Ländern oder erst recht die vom Separatistenstaat Bayern schleichend erzwungene Abwicklung des Länderfinanzausgleichs.
Ich bin noch nicht am Ende meiner Aufzählung. Es ist widerlich, wie sich das Machtkonstruckt von Regierung und Kapital und Strippenziehern ehemaliger Machthaber und Wirtschaftsbosse die Pfründe sichert und neckisch dabei zusieht, wie sich das aus ihrer Sicht „niedere“ Volk gegenseitig aus Neid, Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit die Köpfe einschlägt. AFD, NPD, CSU können auf diesen Nährboden aufbauen mit ihrer Hetzpropaganda. Schuld am Elend des deutschen Mannes sind die, die hier her kommen, weil es hier noch einen Funken besser scheint als in den Krisen- und Kriegsgebieten dieser Welt. Die Demagogen haben viel aus der Geschichte gelernt und wissen wie sie Menschen verführen können für ihre Zwecke.
Das gegenwärtige Treiben in den Schaltzentralen der Macht muss konsequent aufgedeckt und angeprangert werden. Die von Monitor genannten Beispielen sollten eigentlich ausreichen, um den Staatsbankrot zu erklären und eine neue politische, soziale und juristische Wende einzuleiten. Es bleibt zu hoffen, dass Journalisten wie bei den Panama-Papieren, die Rechercheteams und die Whistleblower um Wikileaks sowie die vielen unabhängigen Blogger weitermachen, sich nicht korrumpieren lassen, Akten mit Beweisen an unabhängige Staatsanwälte weiterleiten. Und es bleibt zu wünschen, dass Menschen hier in Deutschland endlich aufstehen, um gegen das Seilschaftensystem Bundesrepublik Deutschland zu protestieren, anstatt in den Geflüchteten die neuen Juden zu sehen.

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