04. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Der Schwejk von Katharinenberg zur Lesung im Clown Museum Leipzig · Kategorien: Clown-Museum Leipzig, Events, Kunst & Kultur, Politik · Tags: , , , , , , , ,

Am 8. April wird Hanskarl Hoerning aus seinem Buch „Der Schwejk von Katharinenberg: Aus dem Leben des Artisten Gerd Voigt.“ im Clown Museum Leipzig lesen. Der Autor hat sich dazu den Leipziger Artist Gerd Voigt eingeladen.

Um 15 Uhr wollen die beiden Freunde die Geschichte über die NVA-Grenzgänger wieder zum Leben erwecken. Der EX Pfeffermüller Hanskarl Hoerning berichtet in seinem Buch über einen waghalsigen Grenzübertritt dreier Grenzsoldaten der Nationalen Volksarmee am damaligen Grenzkontrollpunkt Katharinenberg in Thüringen.

Mit ihrem Vorgesetzten Gerd Voigt krochen die Grenzer 1965 durch die Sperranlagen in den Westen, um auf der anderen Seite mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Die Schwejkiade mussten die Soldaten mit mehrjährigen Haftstrafen im Stasiknast büßen. Angeklagt wegen verbrecherischer Tätigkeit, die den Dritten Weltkrieg hätte auslösen können.

Am Sonntagnachmittag werden Hoerning und Voigt im Clown Museum nicht nur aus dem Buch lesen, das 2013 im Engelsdorfer Verlag erschienen ist, sondern auch über die entstandene Freundschaft erzählen.

Die Protagonisten

Seit 2002 wohnt Hanskarl Hoerning mit seiner Frau in mittelbarer Nachbarschaft zu seinem Freund und Kollegen Gerd Voigt, den er nicht ohne Grund zum Schwejk von Katharinenberg machte. Von 1958 bis 1997 war Hoerning Autor und Darsteller bei der Leipziger Pfeffermühle. Als freier Autor schreibt er seit 1999 auch für das Schweizer Satiremagazin „Nebelspalter“.

Gerd Voigt hatte seine ersten Auftritte schon während der Armeezeit. Zu Artisten wurde er an der Berliner Artistenschule ausgebildet. Seit Anfang der 1980-er Jahre jongliert Voigt europaweit mit brennenden Kerzen, Messer, Säbeln und Floretts.

Informationen zur Veranstaltung:

Sonntag den 08.04.2018, um 15.00 Uhr
Clown Museum Leipzig, Breite Straße 22, 04317 Leipzig
Der Eintritt beträgt 8,00 Euro p. P.
Reservierungen direkt im Clown Museum oder unter 01703110332

Weblinks:

www.clown-museum.de
www.kerzenbalancen-gerdvoigt.de

19. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Ist sie selbst die Geschichte, die sie spielt? · Kategorien: Clown-Museum Leipzig, Events, Kunst & Kultur · Tags: , , , , , ,
Antoschka in Henry Millers „Das Lächeln am Fuße der Leiter“ als August; © Antoschka

Antoschka in Henry Millers „Das Lächeln am Fuße der Leiter“ als August; © Antoschka

Die Leipziger Pfeffermühle und das Clown Museum Leipzig präsentieren nur am Montag, den 23. Oktober 2017 Clown Antoschka in Henry Millers Erzählung „Das Lächeln am Fuße der Leiter“. Bereits am Sonntag, den 22. Oktober 2017, gibt Antoschka ihr Wissen in einem Workshop im Clown-Museum Leipzig weiter.

Clown Antoschka wird am Montag in der Leipziger Pfeffermühle in dem Miller Stück die beiden Hauptcharaktere August und Antoine – beide ebenfalls Clowns – spielen. Es war die Ausstrahlung und das Können der Schauspielerin Jekaterina Michailowna Moschajewa, alias Clown Antoschka, um die Rechte für diese Theater-Aufführung zu bekommen. Die Familie von Henry Miller sah ursprünglich lieber eine männliche Besetzung für die Rollen des August und des Antoine vor. In dieser Doppelrolle entfaltet die russische Künstlerin alle Facetten ihr ganzes Repertoire an Clown-Kunst, Pantomime, Musik und Schauspiel. Dadurch wird das Stück zu einem einmaligen künstlerischen Erlebnis. So hat es den Eindruck, dass Antoschka in Millers Erzählung sich selbst spielt, die eigenen Höhen und Tiefen des Clown-Seins noch einmal auf der Bühne Revue passieren lässt. Weiterlesen »

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